Freitag, 21. September 2007
freshers' week part I
"… Unfortunately if you want anything more substantial during a long stay at the library you’ll have to head out to get something to eat either in Great Western Road or in Byres Road. If you do leave the Library then remember that you have to go back, although it will doubtless be very sunny and your friends will be sitting in the park. Just because your bag and books are in the Library it doesn’t mean that you’re doing work, …".
Na, ist euch jetzt klar geworden, wie genau eine Library funktioniert? Lesen müsst ihr selber! Und um auch den letzten Zweifelnden von den Vorzügen einer Bibliothek zu überzeugen schreibt J. Evans, Literatur(!) Student:
"I really wish I’d started to use the library earlier, it’s a great resource and I think I missed out by not using it enough during my first years."
In diesem Sinne: Gehet hin, ihr Studierenden, und machet euch die Bücher untertan. Nützet die schier unendlichen Massen geschriebenen und gedruckten Wortes – und wenn der kleine Hunger kommt, schnappt euch xxx :-)
Donnerstag, 20. September 2007
internetlos
Montag, 3. September 2007
"all purpose" reiniger
Uff, geschafft! Nach zwei Tagen Einsatz meldet sich das kleine Putzteufelchen zurück unter den Lebenden. Am Samstagabend, nach einer schier unendlichen Schlüsseljagd und diversen Verständigungsproblemen (Deutsch-Englisch-Schottisch-Hindi), konnten Ca und ich unsere neue Wohnung beziehen – bepackt mit Bettwäsche, Handtüchern, Putzmittel und allerlei anderem Kram. Glücklicherweise war’s da schon nicht mehr so hell, sodass wir das tatsächliche Ausmaß des Drecks und Gerümpels nicht sofort realisiert haben. Am ersten Abend waren wir mit Saugen und Schlafzimmer-Möbel säubern beschäftigt, und haben uns dann gegen unsere Küche und für „Subway“ entschieden. Am Sonntagmorgen allerdings kam dann das böse Erwachen. Die Details werde ich dem Leserkreis ersparen – könnte ja sein, dass ihr gerade am Essen seid. Nur soviel: Insgesamt haben wir eine Flasche „All-Pupose“ Reiniger, eine dreiviertel Flasche Scheuermilch, 10 Spülschwämme, mehrere Schwammtücher, und eine Flasche Desinfektionsmittel gebraucht. Ja, genau. Prost Mahlzeit=) Und dabei haben wir das lebende Geschirr noch nicht mal versucht in einen akzeptablen Zustand zurückzuversetzen. Nachdem wir dann heute neues Geschirr gekauft und uns mit einem Grundvorrat an Lebensmitteln versorgt haben, gibt es heute das erste selbst gekochte Essen, dass nicht aus Burger + x besteht – das ist nämlich Grundnahrungsmittel No 1 für den Briten. Hier bekommt man sogar beim Italiener Burger und Sandwiches. Naja, wenn man sich so im Supermarkt umschaut, braucht man auch nicht lange zu überlegen, woher wohl die höchste Übergewichtsrate Europas kommt: Die Lebensmittel kriegen einfach den Aufdruck „healthy choice“ oder „less fat“, und schon scheint das Gewissen beruhigt zu sein, aber was genau an der choice healthy ist oder was das tertium comparationis zu „less“ ist, darüber wird die Zielgruppe im Dunkeln gelassen. Freut euch also, ihr Daheimgebliebenen, über all das Gemüse um euch herum:).
Donnerstag, 30. August 2007
*mietvertrag unterschrieben*
Yeah, we did it!! Mein neues Zuhause wird ab Samstag in der Argyle Street (sprich: ah, GEIL =)) sein, in der optimalen Lage zwischen Uni (West End) und City Centre. Schicksal oder Fügung, ich weiß es nicht, aber es war die erste Wohnung die wir gleich im Samstag angeschaut haben, und obwohl sie eigentlich nur ein Schlafzimmer und ein Wohnzimmer hatte war der liebenswürdige Vermieter (ja, genau, einer der Inder) bereit, der Ca und mir ein zweites Bett sowie zwei Schreibtische zu kaufen, und deshalb werden wir also am Samstag unser schnuckelig-gemütliches 14er Youth Hostel Zimmer (!) verlassen, um uns in der A*GEIL Street häuslich nieder zu lassen. Die Zeit bis dahin ist gefüllt mit Museumsgängen (deren Eintritt in Glasgow frei ist) und, äh, Marktforschung;-) Die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Haushaltswaren sind ziemlich gleich wie die in Deutschland… nur dass man eben nicht in Euro, sondern in Pfund zahlt. Dafür sind Klamotten vergleichsweise billig, H&M muss sich hier schon was einfallen lassen um eine Alternative darzustellen.
Ansonsten freunden meine neue Stadt und ich uns schnell an, es ist auch echt leicht Kontakte zu knüpfen. Egal ob im Pub beim Anstehen an der Theke (self-service, u know) oder beim Menschen von der Parkbank aus beobachten oder in Shops, die Leute sind sehr offen und hilfsbereit und sprechen dich an oder versuchen, dir weiterzuhelfen. Die Sprache ist gewöhnungsbedürftig, und auch nach dem dritten „Pardon?“ wiederholen sie ihre Sätze nur langsamer, aber nicht wirklich deutlicher. Man fühlt sich dann wie eine schwerhörige, tatterige Seniorin, der man alles ein paar Dezibel lauter in kurzen, syntaktisch simplen Sätzen ins Ohr brüllen muss. Aber immerhin lächeln die Leute dabei und bleiben geduldig, und ich bin zuversichtlich, dass sich das bis in ein paar Wochen gibt. Und bis dahin müssen „Scott the Scot“ (eine der Theken-Ansteh-Bekanntschaften) und seine Freunde sich eben wiederholen, wenn sie mir was mitteilen wollen:-).
Sonntag, 26. August 2007
Welcome to Glasgow – the best small country in the world
Die Wohnungssuche ist in vollem Gange, und alles in allem anstrengend, aber nichts aussichtslos. Offenbar sind alle potentiellen Vermieter entweder Inder oder heißen David, und Carina und ich sind guter Dinge, dass einer der unzähligen Davids oder Inder was Nettes und Bezahlbares für uns hat.